EADS/CASSIDIAN-Forschungspreis “ARGUS“ geht nach Bochum

20.10.2010 - Gregor Hasenäcker

Der Wissenschaftspreis “ARGUS“ des Luft- und Raumfahrtkonzerns Cassidian geht in diesem Jahr unter Anderem nach Bochum. Herr Timo Jaeschke wurde für seine hervorragende Studienarbeit mit dem Titel „Realisierung eines Synthesegenerators zur Erzeugung linearer Frequenzrampen mit über 20 GHz Modulationsbandbreite als Signalquelle für ein 80 GHz Millimeterwellen FMCW-Radarsystem“ im Rahmen des EADS-Professorentags in Ulm mit dem CASSIDIAN Electronics ARGUS Award 2010 ausgezeichnet.

Die von Herrn Jaeschke, unter der Betreuung von Dr.-Ing. Nils Pohl am Lehrstuhl für Elektronische Schaltungstechnik von Herrn Prof. Musch, angefertigte Studienarbeit stellt die Grundlage für zukünftige FMCW-Radarsysteme mit bisher unerreichter Entfernungsauflösung dar. Durch diese Innovation wird es möglich neue Anwendungsgebiete wie z.B. die Prozess- und Qualitätskontrolle zu erschließen, aber auch in den bisherigen Anwendungsgebieten Radarsysteme robuster und genauer zu gestalten.

Der mit 1.500 Euro dotierte “ARGUS“ Innovationspreis wird seit dem Jahr 2003 jährlich für herausragende Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern auf dem Gebiet der Nachrichten- bzw. Hochfrequenztechnik vergeben. Eine Jury aus Cassidian-Experten und Hochschulprofessoren zeichnete dieses Jahr insgesamt fünf herausragende Abschlussarbeiten aus. Weitere Preisträger kamen von den Universitäten Karlsruhe, Ulm und Erlangen-Nürnberg.

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Die Argus-Preisträger mit ihren wissenschaftlichen Betreuern (von links): 1. Reihe: Dr. Heinz-Peter Feldle, Timo Jaeschke, Julian Adametz, Markus Gardill, Felipe Queiroz de Almeida, Thomas Kraus; 2. Reihe: Prof. Dr. Musch, Prof. Fischer, Prof. Dr. Weigel, Dr. Krieger, Prof. Dr. Schmidt. Foto: Cassidian Electronics

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